das Gold der Bronzezeit

In der Bronzezeit (um 1500 vor Christus) entwickelte sich in Mitteleuropa eine spezialisierte Gesellschaft, in der – mangels Münzen – der Tauschhandel vorherrschte. Bis zur Erfindung der Münze dauerte es noch knapp 1000 Jahre, aber es gab bereits Tauschmittel, die allgemein akzeptiert waren und nicht dem täglichen Bedarf dienten, sondern reiner „Luxus“ bzw. Wertspeicher waren. Das bekannteste davon ist Gold. Nuggets oder Barren hätte man nicht so leicht teilen können, falls die Tauschware nur einem Teil des Goldes entspricht, deshalb wurde das Gold in Formen gebracht, die teilbar waren. Meist handelte es sich um doppelreihigen Golddraht, der zu Spiralen aufgewickelt war und bei Bedarf abgeschnitten werden konnte.

Illustration von Werkzeug aus Bronze und Schmuck aus Gold. Beides wurde in der Bronzezeit bereits hergestellt.
Schon in der Bronzezeit wurde Gold verarbeitet und als Zahlungsmittel verwendet.

Die meisten dieser bronzezeitlichen Goldschätze wurden in den vergangenen Jahrtausenden wieder eingeschmolzen. Mit großer Sicherheit befinden sich in unseren modernen Goldstücken einige Atome antiken Goldes. Der berühmteste und bis heute erhaltene bronzezeitliche Goldfund ist der so genannte „Goldschatz von Eberswalde“ (bei Berlin), der im Jahr 1913 entdeckt wurde und ein Gesamtgewicht von 2,59 kg hat. Zudem ist er der bedeutendste mitteleuropäische Fund aus der Bronzezeit und der größte vorgeschichtliche Goldfund auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Seit 1945 ist er kriegsbedingt verlagert und befindet sich wohl in St. Petersburg.

Illustration eines Arbeiters der den Goldschatz vorsichtig ausgräbt.
Für Jahrtausende im Boden versteckt wurde der sagenhafte Goldschatz im Jahr 1913 zufällig entdeckt.

Der Schatz stammt aus dem 10./9. Jh. v. Chr. und bis heute ist nicht klar, ob es sich um das Lager eines Kaufmanns, oder um den Besitz einer hochrangigen Persönlichkeit handelt. Er wurde in einem Tongefäß aufbewahrt (gefunden) und besteht u.a. aus acht goldenen Schalen aus dünnwandigem Goldblech. Von den weiteren 73 Fundstücken waren sechzig Armspiralen teilweise zu Bündeln zusammengeschnürt. Die 13 weiteren Objekte sind Halsringe, Armbänder und Spangen sowie ein Goldbarren.

Gefunden wurde er bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Fabrikgelände am 16. Mai 1913. Ein Arbeiter traf mit seinem Spaten den Deckel des Gefäßes und die goldenen Objekte kamen zum Vorschein. Der Fund wurde umgehend der Firmendirektion gemeldet, diese schätzte den Wert auf 9.000 bis 10.000 Mark, was heute in etwa 300.000 Euro entspricht. Der Arbeiter bekam eine Belohnung von 500 Mark (ca. 16.000 Euro).

Nachdem der Direktor der Vorgeschichtlichen Abteilung der Königlichen Museen in Berlin über den Fund informiert worden war, wurden die Stücke wissenschaftliche begutachtet und erneuet geschätzt. Diesmal betrug der Schätzwert 20.000 Mark, wovon der Fabrikbesitzer die Hälfte an die Finder und Arbeiter zahlen musste. Nachdem der Schatz nun zur Gänze zum Fabrikbesitzer gehörte, schenkte er ihn Kaiser Wilhelm II., der „über das Geschenk sichtlich erfreut war, und bestimmte, daß die Goldfunde später zur öffentlichen Besichtigung ausgestellt werden“.

Nach der Abdankung des Kaisers im Jahr 1918 wurde der Schatz den Staatlichen Museen übertragen und ab 1922 im Martin-Gropius-Bau ausgestellt. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges lagerte man ihn zunächst in der Preußischen Staatsbank, später im Flakturm am Zoo ein, bevor man ihn 1945 der Roten Armee übergab.

Ladenfront der Münzenhandlung Heinrich Wickert in Ulm
Ladenfront der Münzenhandlung Heinrich Wickert in Ulm

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