Münzfälschungen in der Antike: subaerat, subferrat, Limesfalsa und gefälschte Aurei
Unter Numismatikern hört man oft den Satz „Einen Tag nach der Erfindung der Münze wurde die Münzfälschung erfunden“. Tatsächlich gibt es bereits aus der Frühzeit der Münzprägung Mitte des 1. Jt. v. Chr. erste Fälschungen. In keltisch-römischer Zeit war das Fälschen an der Tagesordnung. Es wurden sogar Fälscherformen aus Ton für römische Denare gefunden, in denen guthaltige Silbermünzen in unedlem Metall nachgegossen und dann hauchdünn versilbert wurden. Neben dieser hochwertigen Variante gibt es auch plumpe Fälschungen aus Zinn, die als Silber angeboten wurden. Doch die meisten Fälschungen zur Zeitenwende bestehen aber tatsächlich aus einem Kupfer-, selten aus einem Eisenkern, der im Nachgang versilbert wurde. Dies nennt man subaerat oder subferrat (von lat. aes (Bronze) bzw. lat. ferrum (Eisen)). Natürlich wurden nicht nur Silbermünzen gefälscht, sondern auch Goldstücke. Es sind römische Aurei (lat. aurum (Gold)) sowie keltische Regenbogenschüsselchen bekannt, die einen Kern aus Bronze haben. So genannte „Limesfalsa“ (sie tragen diese Namen, weil sie hauptsächlich im raetischen Limesgebiet vorkommen) werden inzwischen gesammelt und erzielen, je nach Seltenheit des Kaisers, gewaltige Preise.
Zwischen Duldung und Betrug: Nachahmung oder Fälschung des Denars im Römischen Reich des 3. Jahrhunderts
Doch wo hört die Imitation (Nachahmung) auf, die eventuell sogar staatlich geduldet wurde und wo fängt die Fälschung an? Das Römische Reich war im 3. Jh. n. Chr. auf große Mengen an Geld angewiesen. Die Inflation war gewaltig und so wurde immer mehr edles Metall eingespart und durch unedles ersetzt, zudem wurden die Münzen immer leichter. Der silberne Denar bestand am Ende nur noch aus einer ca. 3%igen, hauchdünnen Silberschicht. Durch die Wirren des Gallischen Sonderreiches kam der Geldfluss, also die Versorgung der Bevölkerung mit Kleingeld durch den Staat, um 270 n. Chr. in vielen Gegenden vollkommen zum Erliegen. In unsicheren Zeiten wird Geld gehörtet und somit dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Somit waren die Bürger in einigen Regionen gezwungen, mit einfachen Mitteln selbst Geld herzustellen. Münz“fälscher“werkstätten wurden sogar im Bereich römischer Gutshöfe (villae rusticae) gefunden. Dass dies kein kurzzeitiges Phänomen ist, zeigen die gewaltigen Mengen an Prägungen, die sich bis heute erhalten haben.

Goldfälschungen erkennen: Feinwaage, Röntgenfluoreszenz und das geschulte Auge enttarnen Wolfram-Kerne
Heutzutage sind die Fälscher schon deutlich cleverer, denn mit Hilfe einer Feinwaage ist eine plumpe Fälschung sofort zu erkennen. Auch moderne Technik, wie die Röntgenfluoreszenz und das Wirbelstromverfahren machen es für Fälscher immer schwerer, ihre Produkte an den Mann zu bringen. Das wichtigste Hilfsmittel neben der Waage ist und bleibt jedoch das geschulte Auge. Wenn eine Fälschung aus unedlem Metall besteht, dann muss man, um ein gleiches Gewicht zu erreichen, ein größeres Volumen riskieren. Wenn das Volumen stimmt, sind Dicke und Durchmesser geringer. Deshalb greifen Fälscher auf Materialien zurück, die der Dichte des Edelmetalls ähnlich sind, bei Gold ist dies z.B. Wolfram. Es sind Goldbarren bekannt, die einen Kern aus Wolfram haben und nur mit einer dünnen Goldschicht vergoldet sind. Zum Glück können dieses durch moderne Prüfmethoden inzwischen problemlos enttarnt werden. Deutlich schwerer zu erkennen sind Fälschungen, bei denen nur ein Teil des Edelmetalls (10-20%) eingespart wurden, da hier die Abweichung auf der Waage deutlich geringer ist.
Das weite Feld der modernen Fälschung historischer Sammlermünzen, bei denen es nicht um den Edelmetall-, sondern rein um den Sammlerwert geht, behandeln wir in einem eigenen Artikel.
Besuchen Sie Münzenhandlung Heinrich Wickert in Ulm
Falls Sie nicht sicher sind, ob Ihre Münzen echt sind, besuchen Sie Ihren Münzhändler in Ulm, nämlich die Münzenhandlung Heinrich Wickert in der Kohlgasse 13. Hier kann man seine Münzen bewerten lassen, in den meisten Fällen sogar kostenlos. Falls Sie sich also fragen „Wo kann ich meine alten Münzen in der Nähe schätzen lassen?“, sind Sie hier goldrichtig. Selbstverständlich kann man seine Münzen auch an Heinrich Wickert und sein Team verkaufen. Dass hier seit über 50 Jahren seriös Münzhandel betrieben wird, zeigen die inzwischen über 100 positiven Rezensionen von Heinrich Wickert, Ihrem Ulmer Münzhändler in der Nähe. Seit 1975 wird in der Kohlgasse 13 in Ulm Münzhandel betrieben, doch nicht nur professionelle Münzsammler, so genannte Numismatiker, schauen hier vorbei, sondern auch Kunden, die ihre Münzen einmalig zum Ankauf anbieten. Neben dem Münzfachhandel ist man hier auch als Goldhändler aktiv. Falls Sie in Ulm Gold kaufen wollen, wenden Sie sich gerne an Heinrich Wickert. Vielen Kunden ist die Kohlgasse 13 nur als Münzankauf in der Nähe bekannt, aber auch für alle Fragen rund um Edelmetalle, steht man Ihnen hier zur Verfügung. Man kann Goldbarren und Silberbarren bewerten lassen, genau wie Anlagemünzen. Goldmünzen und Goldmedaillen auf ihre Echtheit zu prüfen, ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die Heinrich Wickert mit größter Sorgfalt ausübt, denn immer mehr Kunden wollen ihm ihre Goldmünzen, wie Krügerrand oder Goldbarren in Ulm verkaufen. Das Thema Altgold ist seit dem starken Anstieg des Goldpreises vor einigen Monaten aktueller denn je und so landet viel Goldschmuck, wie Goldringe und Goldketten auf dem Tresen der Münzenhandlung Wickert. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihr Gold zum Ankauf anbieten, also Altgold verkaufen wollen. Auch bei der seriösen Bewertung von Zahngold hilft Ihnen Heinrich Wickert gerne. Besonders beliebte Themen sind aktuell „alten Schmuck verkaufen“, „Goldschmuck und Silberschmuck in der Nähe bewerten“ bzw. „Altsilber schätzen lassen“. Kommen Sie auch vorbei, wenn Sie Silbermünzen kaufen oder verkaufen wollen, denn seit 1975 ist man auf den Handel mit Münzen in Ulm spezialisiert. Viele Kunden fragen sich auch, was sie mit ihrem ungenutzten Tafelsilber tun sollen. Deshalb gehört der Ankauf von Silberbesteck und versilbertem Besteck ebenso zum Portfolio, wie der Ankauf von altem Zinn (Zinnteller, Zinnkrüge und Zinnbecher).

Edelmetalle eignen sich auch als Geschenk zu verschiedenen Anlässen, wie Taufe, Kommunion, Hochzeit oder Geburtstag. Geschenkbarren gibt es in verschiedenen Ausführungen bzw. Größen. Besonders beleibt sind momentan die CombiBars, die wie eine Tafel Schokolade aussehen und in Gold und Silber verfügbar sind. Das Recycling von Bruchgold spielt eine wichtige Rolle, denn die Rohstoffe sollten nicht herumliegen, sondern wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden. Aus diesem Grund fragen immer mehr Kunden nach Themen rund um Recyclinggold, Naturgold und Responsible-Gold. Gerne gibt Ihnen Heinrich Wickert mit seinem Team hierzu Auskunft.



