Münzen polieren: Warum Poliertücher und Reinigungsbäder Patina und Sammlerwert zerstören
Anfang dieser Woche kam ein Kunde in das Ladengeschäft der Münzenhandlung Wickert in Ulm und löste mit seiner Frage, ob man hier ein Politurtuch für Münzen kaufen könne, Schnappatmung bei Heinrich Wickert und seinem Team aus. Er erzählte, dass ein Bekannter als Werbegeschenk eines Münzkenners ein solches Tuch zusammen mit Polierpaste erhalten hätte. Natürlich wurde der Kunde umgehend darüber aufgeklärt, dass die mechanische Reinigung der sicherste Weg sei, eine Münze dauerhaft zu ruinieren. Heinrich Wickert erklärte: „Das ist, wie wenn Sie Ihr Auto mit einer Drahtbürste reinigen.“ Anders als Silberbesteck, das man mit einem Poliertuch bedenkenlos säubern kann, haben Münzen eine detaillierte Oberfläche, deren Konturen rasch zerstört werden können. In den 1970er und 80er-Jahren war es sogar üblich, Münzen zu „sticheln“. Mit einem feinen Werkzeug wurde die Oberfläche der Münze, also deren oftmals dunkle Patina, abgekratzt. Heute zählt diese Patina nicht nur als Echtheitsmerkmal, sondern wird von den Sammlern auch wegen ihres, in Regenbogenfarben schillernden, Glanzes geschätzt und höher bezahlt!
Auch von der chemischen Reinigung von Münzen sollte man absehen. Während sich dies bei Münzen aus Messing, Bronze, Aluminium, etc. sowieso verbittet, können auch Gold- und Silbermünzen einen irreparablen Schaden erleiden. Beispielsweise bestehen die Münzen des Deutschen Kaiserreiches nur zu 90% aus Silber, der Rest ist größtenteils Kupfer. Wenn die Münze mit einer scharfen Säure, oder einem der unzähligen Reinigungsbäder, die auf dem Münzmarkt angeboten werden, gereinigt werden, frisst die Säure diesen Kupferanteil weg. Übrig bliebt eine zerfurchte Oberfläche, die einen unnatürlichen Glanz hat, den viele Sammler mit dem ursprünglichen Prägeglanz verwechseln.
Natürlich ist dies, wie so oft, Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Oftmals hört man in der Münzenhandlung Wickert Kunden sagen, dass ihnen die „dreckige“ Oberfläche nicht gefällt, also bliebe ihnen nichts anderes übrig, als die Münze zu säubern. Auch in Museen sind diese Hochglanzoberflächen und somit ein Zustand „wie neu“ oft zu beobachten. Man sieht den Münzen damit ihr Alter und ihre Geschichte nicht mehr an.
Wenn Münzen zu Schmuck werden: Politur, Henkelspuren und versteckter Wertverlust
Neben dem Reinigen gibt es noch weitere Arten, eine Münze zu ruinieren. Zum Beispiel, wenn man sie zu einem Schmuckstück verarbeitet. Inzwischen sind viele Goldschmiede dazu übergegangen, Münzen so in ein Schmuckstück einzufassen, dass sie dabei nicht beschädigt und auch wieder entfernt werden können, ohne dabei Schaden zu nehmen. Doch das Problem hierbei sind die Träger des Schmuckstücks: Metall läuft mit der Zeit an, bekommt eine Patina bzw. wird verschmutzt. Schon wird das Poliertuch gezückt und neben der Fassung, wird natürlich auch die Münze in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb hat der Münzhändler ein lachendes und ein weinendes Auge, wenn er Münzen an Goldschmiede verkauft.

Früher war es sogar üblich, eine Münze mit einem Henkel (= Öse) zu versehen. Dieser wurde oben an die Münze angelötet, sodass man sie an einer Kette tragen konnte. Heutzutage gibt es Profis, die solche Henkel wieder entfernen. Zurück bleibt immer eine mehr oder weniger starke Henkelspur, die meist nur der Fachmann erkennen kann und die den Wert einer Münze stark mindert. Dennoch wären wohl viele Münzen eingeschmolzen worden, wenn man sie nicht mit einem Henkel versehen und somit zu einem Schmuckstück verarbeitet hätte.
Bei allen Fragen rund um Münzen, Goldankauf und Edelmetallberatung – Heinrich Wickert in Ulm

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Münzen Beschädigungen oder Manipulationen aufweisen, fragen Sie Ihren Münzenhändler in der Nähe, nämlich Heinrich Wickert in der Kohlgasse 13 in Ulm. Seit über 51 Jahren betreibt die Familie Wickert hier einen Münzfachhandel und ist DIE Adresse, wenn Sie in Ulm Ihre Münzen bewerten lassen wollen. Ganz egal, ob Sie alte Münzen in der Nähe schätzen lassen, am Ankauf von Münzen in Ulm interessiert sind, oder Münzen in Ulm verkaufen wollen, hier werden Sie seriös beraten. Während sich das Angebot im Ulmer Münzhandel zumeist an Numismatiker, also Münzsammler, richtet, ist man in der Kohlgasse 13 ebenso gut beraten, wenn man Gold in Ulm kaufen will, denn Heinrich Wickert, dessen über 100 Rezensionen für ihn sprechen, ist nicht nur als Münzhändler, sondern auch als zuverlässiger Goldhändler weit über die Stadtgrenze von Ulm hinaus bekannt. Bei ihm findet man auch die neusten Trends in Sachen Gold, wie zum Beispiel Geschenkbarren zu verschiedenen Anlässen, denn viele Kunden wählen inzwischen Gold statt Geld als Geschenk für Hochzeit, Geburt, Taufe, usw.! Auch Combibars, die einer Tafel Schokolade ähnlich sehen und in kleine Teile, meist zu einem Gramm, unterteilt werden können, kann man bei Heinrich Wickert erhalten. Befragen Sie ihn und sein Team gerne zu Themen wie Responsible-Gold, Naturgold, Recyclinggold und Bruchgold, denn in Zusammenarbeit mit einer führenden Scheideanstalt für Edelmetalle ist man hier immer auf dem neuesten Stand der Forschung und Technik. Neben dem Münzankauf in der Nähe, berät man Sie in der Kohlgasse in Ulm auch rund um das Thema Edelmetalle. Das Bewerten von Goldbarren und Silberbarren sowie Anlagemünzen, wie Maple Leaf oder Krügerrand, sei es, weil man sie kaufen, verkaufen bzw. für einen Nachlass schätze lassen will, ist bei Wickert in Ulm jederzeit möglich. Hoch im Kurs steht in Ulm momentan das Thema Altgold von der Goldmedaille bis hin zum alten Schmuck, den man verkaufen will. Goldschmuck, wie Goldketten und Goldringe in der Nähe schätzen zu lassen ist gar kein Problem und auch Altsilber sowie die seriöse Bewertung von Zahngold erledigt das Team der Münzenhandlung Wickert gerne für Sie. Zur Produktpalette zählt aber auch die Beratung von Kunden, die Silbermünzen kaufen oder verkaufen sowie Tafelsilber, also Silberbesteck und versilbertes Besteck schätzen lassen und versilbern wollen. Auch Zinn ist im Preis gestiegen und so kann man bei der Münzenhandlung Wickert in der Kohlgasse 13 in Ulm auch Zinnteller und Zinnkrüge zum Ankauf anbieten. Fazit: Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten.
