Die Echtheitsprüfung von Edelmetallen
Bereits vor einem guten Jahr erschien auf unserer Homepage ein Artikel zum Thema „Prüfung von Münzen“. Nachdem er sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und wir zahlreiche Anfragen zum Thema Echtheitsprüfung bekommen, erscheint nun eine Fortsetzung bzw. Vertiefung.
Oft wird das Team der Münzenhandlung Wickert von Kunden gefragt, wie es sein kann, dass es möglich ist, eine Münze einzuschätzen, noch während sie auf den Tisch gelegt wird: „Wie sehen Sie das so schnell?“. Die einfache und leider unbefriedigende Antwort lautet: „Erfahrung“. Bereits als Kind hat Heinrich Wickert seinem Vater Willi über die Schulter geschaut, deshalb macht ihm in der Numismatik so schnell niemand etwas vor, aber auch die Fälscher werden immer besser, daher ist es mit Erfahrung allein nicht mehr getan. Bei der Münzenhandlung Wickert verlässt man sich deshalb auf drei Prüfmethoden, die erste ist der gesunde Menschenverstand. Kürzlich legte ein Kunde ein goldenes 4-Dukaten-Stück (reine Anlageware, also nur Goldwert und kein Sammlerwert) auf den Tisch, das binnen Sekundenbruchteilen als Fälschung identifiziert wurde. Auf die entsetzte Frage des Kunden „Warum?“ wurde mit der Gegenfrage geantwortet „Was muss das Stück wiegen?“. Die Gewichte von Münzen sind leicht online zu finden und wer Goldmünzen sammelt, der kann sich auch eine kleine Münzwaage leisten. Der Kunde wusste, dass die Münze knapp 14 Gramm wiegen muss, aber gewogen hatte er sie zuvor nicht. So kommen wir zur zweiten Prüfmethode, nämlich der Waage. Diese zeigte 12 Gramm an, somit war die Münze auch bei dieser Prüfung durchgefallen. Der Kunde gab zu, das Stück online erworben zu haben, die Quelle kam ihm bereits komisch vor, aber der Preis war verlockend. Natürlich sind wir Ulmer preisbewusste Schwaben und hoffen immer auf ein Schnäppchen, aber das kritische Hinterfragen (womit wir wieder bei Prüfmethode Nr. 1 wären) sollte nicht unterbleiben. Zum Abschluss, als dritte Prüfmethode, entschied sich Heinrich Wickert für die LFK, die elektronische Leitfähigkeit. Münzhändler sind wahrlich keine Techniker, deshalb überlassen wir dem interessierten Leser die Recherche der genauen Funktionsweise. Praktisch legt man die Münze auf eine Oberfläche, die nicht aus Metall besteht und hält dann eine kleine Sonde darauf. Das Display zeigt an, ob die zu erwartende Legierung (man muss vorher den Feingehalt seines Prüflings wissen) korrekt ist. In konkreten Fall zeigte die LFK an, dass es sich um Kupfer mit einem dünnen Goldüberzug handelt – somit war der Prüfling in allen drei Kategorien durchgefallen.

Vergleich einer echten und einer gefälschten Goldmünze bei der professionellen Echtheitsprüfung im Edelmetallhandel.(Bild: KI)
Natürlich gibt es noch weitere Prüfmethoden, die in weiteren Artikeln beschrieben werden, aber bei allen technischen Hilfsmitteln sollte man sich nicht zu 100% darauf verlassen, dass sie einem die Arbeit abnehmen. Fälscher und ihre Materialien werden immer besser und auch das beste Prüfgerät kann den erfahrenen Händler mit seinem Verstand für die Materie nicht ersetzen. Deshalb empfehlen wir dem Laien, seine Edelmetalle im Fachhandel zu erwerben (Heinrich Wickert ist Mitglied im VDDM, dem Verband der Deutschen Münzenhändler, der seine Mitglieder zur Einhaltung strenger Kriterien verpflichtet) und nicht auf das Schnäppchen im Internet zu hoffen.
Sehen Sie sich vor Ort bei Ihrem Münzhändler in der Nähe, der Münzenhandlung Heinrich Wickert in der Kohlgasse 13 in Ulm, unterschiedliche Prüfmethoden an und stellen Sie gerne Fragen rund um das Thema Edelmetalle. Seit über 51 Jahren wird an diesem Ort im Herzen der Altstadt und unweit des Münsters Münzhandel in Ulm betrieben, Sie können also Münzen verkaufen und auch der Ankauf für Ihre Sammlung oder Ihr Edelmetalldepot ist möglich. Inzwischen hat Heinrich Wickert über 100 Rezensionen, von denen die meisten positiv sind und er ist weit über die Stadtgrenze von Ulm hinaus bei Numismatikern, also Münzsammlern, bekannt. Bei Heinrich Wickert in der Kohlgasse in Ulm können Sie Ihre Münzen seriös schätzen bzw. bewerten lassen, aber auch Gold verkaufen und ankaufen, denn die Familie Wickert ist nicht nur im Münzfachhandel tätig, sondern auch als Goldhändler und Edelmetallhändler in Ulm.
Neben dem Münzankauf in der Nähe gewinnt auch das Thema Edelmetalle in Ulm eine immer größere Bedeutung. Die Liste der Dienstleistung Ihrer Münzenhandlung Wickert im Bereich des Edelmetallhandels in Ulm ist lang: Hier kann man Goldbarren und Silberbarren bewerten, Anlagemünzen, wie den Krügerrand, schätzen, verkaufen und natürlich kaufen, aber auch alle Objekte rund ums Altgold in Ulm prüfen, wie z.B. Goldmünzen und Goldmedaillen. Der Ankauf von Gold beinhaltet natürlich auch Goldringe und Goldketten, Sie können Heinrich Wickert in Ulm also Ihr Gold verkaufen und ihn auch wegen der seriösen Bewertung von Zahngold kontaktieren. Falls Sie sich fragen, wo kann ich alten Schmuck, wie Goldschmuck und Silberschmuck in der Nähe verkaufen bzw. Altgold und Altsilber in Ulm schätzen lassen, dann besuchen Sie die Münzenhandlung Wickert. Beim Kaufen und Verkaufen von Silbermünzen und Tafelsilber, also versilbertem Besteck und Silberbesteck ist man Ihnen genauso gern behilflich, wie beim Thema Ankauf von Zinn, also von Zinntellern, Zinnkrügen und Zinnbechern.
Auch bei neuen Trends im Edelmetallhandel steht Ihnen Heinrich Wickert mit seinem Team in Ulm zur Verfügung, denn man kennt sich mit Geschenkbarren und Combibarren aus, aber auch mit Themen wie Responsible-Gold, Naturgold, Recyclinggold und Bruchgold. Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!
