Das „Gesetz, betreffend die Bildung eines Reichskriegsschatzes“ vom 11. November 1871, war die Geburtsstunde der deutschen Goldreserve. Gebildet wurde diese aus den Kontributionszahlungen Frankreichs (fünf Milliarden Francs) nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges im Jahr 1871, der mit dem Frieden von Frankfurt besiegelt wurde. Sein Wert belief sich auf 40 Millionen Taler, was 120 Millionen Goldmark oder gut 43 Tonnen reinen Goldes entsprach. Der heutige Wert läge bei über 4,8 Milliarden Euro! Verpackt war der Schatz in 1200 Kisten, von denen jede 100.000 Goldmark enthielt. 20 Millionen Mark wurden in 10-Mark Stücken (Kronen) ausgeprägt und 100 Millionen in 20-Mark Stücken (Doppelkronen). Diese wurden allesamt in den Jahren 1872 und 1873 in der Münzstätte Berlin mit dem Prägebuchstaben „A“ produziert. Im Jahr 1913 wurde der Reichskriegsschatz sogar verdoppelt, doch mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges begann seine Auflösung. Während ein großer Teil nach Kriegsende an Frankreich abgeliefert bzw. eingeschmolzen wurde, gelangten einige der prägefrischen Münzen in Sammlerhände. Erkennbar sind sie bis heute an ihrer hervorragenden Qualität, weshalb sie auch bei Sammlern sehr beliebt sind.

Eingelagert war der Reichskriegsschatz ab dem Jahr 1874 im Juliusturm der Festung (Berlin) Spandau. Dieser im 13. Jahrhundert erbaute Turm ist bis heute erhalten und zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Berlins. Er ist 32 Meter hoch und seine Mauern sind 3,60 Meter dick. Besonders sehenswert ist die drei Tonnen schwere Tresortür, die nach einem gescheiterten Einbruchsversuch im Jahr 1910 eingebaut wurde.
Einmal im Jahr kam der Vorsitzende der Reichstagsdeputation und ein Mitglied der Reichsschuldenkommission in die Festung Spandau, um die Vollständigkeit des Reichskriegsschatzes exemplarisch zu prüfen. Zunächst wurden die Kisten gezählt, dann wurden einige exemplarisch gewogen. Danach wurde eine zufällig ausgewählte Kiste geöffnet. Jede Kiste war mit Eisenblechen verschlossen, die mit Hilfe von Stemmeisen aufgebogen werden mussten. Nun wurden die Nägel gelöst, mit denen die Kiste zusammengehalten wurde. Jede Kiste enthielt zehn Leinenbeutel, in denen die 10er und 20er sauber getrennt aufbewahrt wurden. Nachdem man die versiegelten Beutel geöffnet hatte, wurde der Inhalt gewogen. Nach dem Ende der Prüfung wurde die Kiste von Arbeitern unter den Augen der Prüfer wieder ordnungsgemäß verschlossen und an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht.
Die letzte Aufgabe der Kommission war der Gang durch den Keller der Festung, denn man fürchtete Unterminierungsversuche. Zwar wurde der Keller einmal am Tag von dem Wachpersonal durchschritten, doch einmal jährlich war dies die Aufgabe der Prüfer, bevor sich die insgesamt drei schweren Eisentüren des Juliusturmes wieder für ein Jahr schlossen.
Auch bei Ihrem Münzhändler in Ulm, der Münzenhandlung Heinrich Wickert in der Kohlgasse 13, ist von Zeit zu Zeit ein Stück aus dem Reichskriegsschatz zu erwerben und von Numismatikern (Münzsammlern) heiß begehrt. Doch beim Münzhändler in der Nähe kann man nicht nur Münzen kaufen, sondern auch alte und neue Münzen bewerten, also schätzen lassen. Seit über 50 Jahren betreibt die Familie Wickert Münzhandel in Ulm. Dass hier fair und seriös bewertet wird, zeigen auch die zahlreichen positiven Rezensionen von Heinrich Wickert, denn der Ankauf von Münzen in Ulm ist Vertrauenssache. Wenn Sie Münzen und Gold in Ulm kaufen oder verkaufen wollen, dann schauen Sie bei Heinrich Wickert in der Kohlgasse vorbei, denn auch als Goldhändler hat er sich einen guten Ruf in Ulm erarbeitet. Seit dem starken Anstieg des Goldpreises ist das Thema Edelmetalle auch in Ulm an jeder Straßenecke präsent. Hier ist Vorsicht geboten, denn die faire und seriöse Beratung ist nicht überall gewährleistet. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Handel mit Edelmetallen hat Heinrich Wickert schon viel gesehen. Der Ankauf von Gold in allen Formen ist für ihn zum Alltag geworden. Kontaktieren Sie ihn, wenn Sie Altgold in Ulm verkaufen wollen und sich fragen: „Wo finde ich einen Goldhändler in der Nähe?“ Wenn Sie Anlagemünzen, wie den Krügerrand in Ulm verkaufen wollen, gibt er ebenso Auskunft, wie bei altem Schmuck, also Goldschmuck, wie Goldringen und Goldketten. Sorgfältig werden Goldmünzen, Goldmedaillen und Goldbarren geprüft und auf Wunsch direkt angekauft. Auch die seriöse Bewertung von Zahngold erfolgt in der Regel sofort.
Natürlich kann man bei der Münzenhandlung Wickert auch altes Silber kaufen und verkaufen, zum Beispiel Silbermünzen, Silberbarren und Altsilber in jeglicher Form wird vom Münzfachhandel Wickert fair bewertet und direkt angekauft. Auch wenn Sie Altsilber schätzen lassen wollen, sind Sie bei Heinrich Wickert goldrichtig. Dazu zählt Silberbesteck, versilbertes Besteck, also Tafelsilber sowie Silberschmuck. Schauen Sie auch vorbei, wenn Sie Zinn in der Nähe verkaufen wollen, denn alte Zinnteller, Zinnbecher und Zinnkrüge haben ebenfalls noch einen Wert.
In den letzten Jahren wird auch in Ulm immer öfter nach kleinen Geschenkbarren aus Gold gefragt, genau wie nach so genannten Combi Bars. Themen wie Responsible Gold und Naturgold spielen eine immer größere Rolle, denn Bruchgold bzw. Recyclinggold bringt nicht nur viel Geld, sondern soll auch nach vielen Jahrzehnten wieder dem Kreislauf zugeführt werden und eine sinnvolle, neue Bestimmung erhalten.
