Um das Jahr 211 vor Christus, also während es Zweiten Punischen Krieges, wurde in der Römischen Republik ein neues Münznominal eingeführt – der Denar. Damit verdrängte er den wenige Jahrzehnte zuvor erfundenen Quadrigatus als wichtigste römische Silbermünze und behielt diesen Status auch für etwa 500 Jahre bei. Seinen Namen erhielt er von dem lateinischen Wort „deni“, was „je zehn“ bedeutet und war damit zehn Asses wert. Aus diesem Grund tragen die frühen römischen Denare die Wertzahl „x“, meist auf dem Revers.

Bis zur Mitte des ersten Jh. n. Chr. bestand der Denar aus fast reinem Silber und hatte ein Raugewicht von ca. 4,5 Gramm, was 1/72 des Römischen Pfundes entspricht. Seine Kaufkraft kann in dieser Zeit mit etwa 15 bis 25 Euro angesetzt werden, Silber war damals also deutlich „wertiger“ als heute (der Silberpreis im Jahr 2025 liegt bei etwa einem Euro pro Gramm). Dies hat damit zu tun, dass die Silbergewinnung in der Antike deutlich aufwändiger und weniger effektiv war, als sie es heute ist.
In den 60er Jahren des 1. Jhdts. ging es dann mit dem Denar bergab. Zuerst wurde sein Feingehalt auf 3,89 Gramm (= 1/84 des Römischen Pfundes) und kurz darauf noch einmal auf 3,4 Gramm (= 1/96) gesenkt. Ob dies mit der Angleichung an die griechische Drachme zu tun hat, kann bezweifelt werden. Obwohl das Gewicht des Denars in dieser Zeit bis zu 20% schwanken, also abweichen konnte, wurde er nur selten angezweifelt bzw. nachgewogen. Gewiss war es an der Tagesordnung, dass sich die Menschen einen kleinen Teil abzweigten, also abfeilten.
Erst mit dem Beginn des 3. Jhdts. verfiel nicht nur zusehends die staatliche Autorität, sondern es kam auch mehr und mehr Kupfergeld in Umlauf, was die Menschen kritisch werden ließ. In dieser Zeit hatte der Denar nur noch einen Silbergehalt von 40 bis 50 %, er war also zur Billonmünze verkommen und hätte dadurch einen starken Staat benötigt, dem die Menschen mehr Vertrauen schenken.

Durch die immer schnellere und stärkere Verminderung des Feingehalts und Feingewichts des Denars lag der Silberanteil in der Mitte des 3. Jhdts. nur noch bei 1/140 des RP. Der Denar war somit nur noch eine versilberte Kupfermünze, die nur noch selten auftauchte, weil keine Akzeptanz mehr durch die Bevölkerung vorlag. Aus diesem Grund gab es bereits im frühen 3. Jhdt. Bestrebungen, den Denar zu ersetzen. Unter Caracalla wurde der Doppeldenar, der so genannte Antoninan eingeführt. Doch ihm erging es nicht viel besser: Auch er war nach wenigen Jahrzehnten nur noch ein versilbertes Kupferstück.
Der daraufhin unter Kaiser Diocletian kurz vor dem Jahr 300 eingeführte Argenteus konnte sich nicht lange halten und wurde nach kurzer Zeit durch die Siliqua ersetzt. Dieses Münznominal (es kann mit „Schote“ oder „Samen“ übersetzt werden) konnte sich immerhin bis ins 7. Jh. halten und begleitete somit den Untergang des Römischen Reiches.
Immer wieder wird in der Fachliteratur die Stärke eines Staates bzw. ihrer funktionierenden Gemeinschaft an der Qualität (und somit Akzeptanz) ihrer Währung bemessen. Wenn man die Abschaffung des edelmetallhaltigen Geldes in den 60er und 70er Jahren des 20. Jhdts. betrachtet und beispielsweise sieht, wie schnell ein Eurostück von Salzwasser zersetzt wird, dann sind deutliche Parallelen zwischen dem heutigen Europa und dem Imperium Romanum erkennbar.

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