Gedanken zu den Lebenshaltungskosten im alten Rom
Gestern Abend war ich mit Freunden beim Essen und es dauerte nicht lange, bis wir auf das Thema kamen, das uns Münz- und Edelmetallhändler seit Wochen beschäftigt und mit dem wir gefühlt hundertmal am Tag konfrontiert werden. Meist beginnen die Gespräche so, oder so ähnlich: „Ja, was ist denn mit dem Silber los?!“. Ich habe gelernt, dass die Antwort „steigt und fällt“ nicht das ist, was sich die fragende Person von mir als angeblichem Fachmann erwartet hat. Nachdem ich keine Glaskugel (nein, wirklich nicht!) besitze und deshalb nicht weiß, wie man schnell mit Silber reich werden kann, antworte ich meist mit einem Beispiel aus der Antike.
Mitte der 1990er-Jahre hat die Numismatische Gesellschaft Speyer ein Buch herausgebracht, dessen Titel „Löhne und Preise in vier Jahrtausenden“ nicht nur vielversprechend klingt, sondern dessen Inhalt auch einen gewaltigen Schatz an Informationen darstellt. Dort steht unter anderem geschrieben, dass eine (vierköpfige) römische Familie zur Zeitenwende einen Denar benötigte, um ihren täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dieses Beispiel nannte ich beim gestrigen Essen und es folgte eine rege Diskussion, was man denn unter „Lebensunterhalt zur Zeitenwende“ verstehen kann. Wenn man bedenkt, dass Auto, Waschmaschine und Strom damals finanziell nicht ins Gewicht fielen, ist man recht schnell bei Miete, Kleidung und Nahrung angelangt.

Doch was ist überhaupt ein Denar? Um das Jahr 0 waren dies 3,8 Gramm Silber. Bei einem Silberpreis am heutigen Tag von 2,10 Euro/Gramm reden wir über ca. acht Euro. Doch was bekommt man heute für acht Euro? Das gestrige Abendessen (pro Person) war teurer, also mussten noch mehr Vergleiche her und zum Glück bietet das genannte Buch weiterführende Informationen. Für einen Denar bekam man ebenfalls 2,5 Liter (Oliven-) Öl bzw. einen Modius Getreide, also 6,75 Kilogramm. Bei drei Männern am Tisch kann man sich vorstellen, dass nun eine wilde online-Recherche begann, denn mit den Öl- und Getreidepreisen war keine der anwesenden Personen vertraut. So ergab sich, dass ein Modius Weizen heute 1,28 Euro kostet, während 2,5 Liter günstiges Olivenöl ca. 25,- Euro kosten. Daran sieht man, dass es unglaublich kompliziert ist, die häufig gestellte Frage „Was hat man für diese oder jene Münze denn damals bekommen?“ zu beantworten.
Doch bleiben wir bei dem eingangs genannten Beispiel der Lebenshaltungskosten. Mit 3,8 Gramm Silber, also acht Euro kann man heute den täglichen Lebensunterhalt einer Familie nicht bestreiten. Wenn man einem der zahlreichen, in den Medien sehr aktiven, Analysten vertraut, dann müsste der Silberpreis bei ca. acht Euro pro Gramm liegen, was einem Preis pro Denar von etwa 30,- Euro entsprechen würde. Zwar kann man damit noch immer nicht die Familie durch den Tag bringen, aber dieser Wert klingt deutlich realistischer, als der vorherige.

Übrigens entsprachen zur Zeit von Christi Geburt 25 Denare einem goldenen Aureus. Für 95 Gramm Silber (heute 200,- Euro) bekam man acht Gramm Gold (1080,- Euro). Heute müsste man 514 Gramm Silber für die gleiche Menge an Gold geben, also etwa das Fünffache. Vielleicht doch ein Indiz dafür, dass Silber stark unterbewertet ist? Doch mehr dazu nach dem nächsten Abendessen…
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Doch beim Münzfachhandel in der Nähe gibt es nicht nur den Münzankauf und die Bewertung bzw. den Handel mit Münzen aus Edelmetallen in Ulm, sondern auch Goldbarren und Silberbarren werden hier bewertet und auf Wunsch direkt angekauft. Anlagemünzen, wie der Krügerrand werden hier ebenfalls geprüft und zum Verkauf angeboten. Da das Thema Altgold in Ulm weiterhin sehr präsent ist, können Sie Heinrich Wickert auch Goldmedaillen, Goldringe und Goldketten zum Ankauf vorlegen. Da der Ankauf von Gold viel Zeit und Fachwissen erfordert, vereinbaren Sie bitte einen Termin, wenn Sie Ihr Gold und Silber verkaufen wollen. Ebenso verhält es sich mit der seriösen Bewertung von Zahngold und Goldschmuck in Ulm. Wenn man einen vertrauenswürdigen Ankauf von Goldschmuck und Silberschmuck in der Nähe sucht, bei dem man auch Altsilber und Silbermünzen schätzen lassen und verkaufen kann, lohnt sich ein Besuch in der Kohlgasse 13 in Ulm. Neben Tafelsilber wird auch der Ankauf von Silberbesteck und versilbertem Besteck sowie Zinn betrieben (Zinnbecher, Zinnkrüge und Zinnteller).
Immer häufiger werden auch Geschenkbarren im bunten Blister aus Plastik nachgefragt, genau wie CombiBars in Form einer Schokoladentafel. Neben numismatischen Themen kann man hier auch Informationen zu den Themen Responsible Gold, Naturgold, Recyclinggold und Bruchgold bekommen. Sie sehen, der Besuch bei der Münzenhandlung Wickert in der Kohlgasse 13 in Ulm lohnt sich.
Übrigens:
Hier finden Sie Teil 2 aus dem Leben eines Münzhändlers,
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