Die Münzstätte Augsburg

Heute geht es um eine der ältesten Städte – wenn nicht gar um DIE älteste Stadt in Deutschland (auch wenn man das in Trier nicht so gerne liest) – nämlich um Augsburg, das von den Römern um das Jahr 15 vor Christus gegründet und Augusta Vindelicum genannt wurde.

In römischer Zeit war Augsburg keine Münzstätte, doch römische Münzen, wie Denare und Sesterzen liefen hier in gewaltiger Menge um und werden auch heute noch in größer Stückzahl bei archäologischen Ausgrabungen gefunden. Nach der Eroberung des Alpenvorlandes durch die Feldherren Drusus und Tiberius im Jahr 15 vor Christus – einer nahm von Italien aus die Route über den Bodensee, der andere über Salzburg, also den Brenner – war zunächst Kempten (Cambodunum) das große Verwaltungszentrum der Römer. Doch schnell war klar, dass man bis zur Donau vorrücken wollte und so errichteten die Römer zwischen den Flüssen Lech und Wertach ein erstes Militärlager, das allerdings bereits nach wenigen Jahren einem gewaltigem Hochwasser zu Opfer fiel. Für die Archäologie war dies ein Glücksfall, denn erst in jüngster Vergangenheit wurde an dieser Stelle neben einer Vielzahl an Gerätschaften, ein Münzschatz mit tausenden römischen Silbermünzen gefunden. Nach dem Abzug der Legionäre weiter nach Norden an die Donau, bildete sich auf einer Hochfläche über den Flüssen die römische Zivilstadt. Strategisch gut im Land des keltischen Stammes der Vindeliker gelegen und deshalb auch als „Stadt des römischen Kaisers Augustus im Land der Vindeliker“, also Augusta Vindelicum, benannt, entwickelte sich Augsburg rasch zur römischen Großstadt und wurde zur Hauptstadt der neu eingerichteten römischen Provinz Raetien. Die Straße „Via Claudia“, war DIE Nord-Süd-Verbindung und Verband den Donauraum mit dem Alpenvorland bzw. Norditalien. Sie verlief mitten durch Augsburg, was man noch heute an der Augsburger Innenstadt mit der charakteristischen Maximilianstraße erkennen kann. Doch bereits ab dem 3. Jh. n. Chr. war die Stadt von Germaneneinfällen bedroht und ging in den Wirren der Völkerwanderung unter.

Wann genau Augsburg im Mittelalter zur Münzstätte wurde, ist nicht ganz klar, aber es muss um das Jahr 1000 herum gewesen sein. Zunächst wurden einfache Silbermünzen geprägt, die – genau wie ihre römischen Vorgänger – „Denar“ genannt wurden. Doch bald schon wurden die Bilder deutlich detailreicher und herrliche Brakteaten (lat. braktea, dünnes Blech) wurden, vor allem im 13. und 14. Jahrhundert ausgemünzt. Zeitweise gab es in Augsburg sogar zwei Münzstätten, eine geistliche (Bistum) und eine weltliche (Kaiser). Das Wahrzeichen der Stadt und auch seiner Münzen ist der so genannte „Pyr“, der Pinienzapfen. Er ist im Stadtwappen, auf nahezu jedem Gullideckel, an vielen weiteren Stellen in der Stadt und natürlich auch auf den Münzen zu sehen. So wussten die Menschen in der Frühen Neuzeit, auch wenn sie nicht lesen konnten, woher die Münze, die sie in der Hand halten, stammte. Doch die schönsten Münzen aus Augsburg sind Taler, also große Silbermünzen mit einem Gewicht von fast 30 Gramm, die im 17. und 18. Jh. hier geprägt wurden. Neben dem Pyr ist auf ihnen die Stadtansicht herrlich detailreich zu erkennen, was sie bei Sammlern besonders beliebt macht. Natürlich wurden auch Goldmünzen in Augsburg hergestellt, vornehmlich Goldgulden und Dukaten.

Zwei Augsburger Brakteaten mit Pinienzapfen (Pyr) und bischöflicher Darstellung, 13.–14. Jh.
Fein geprägte Brakteaten aus Augsburg: das Stadtsymbol „Pyr“ und ein bischöfliches Motiv. (Symbolbild)

Sogar ein Schwede ließ hier Münzen prägen: Im 30-jährigen Krieg wurde Augsburg im Jahr 1632 von den Truppen Gustav Adolphs erobert und er ließ umgehend Gold- und Silbermünzen mit seinem Portrait und dem Stadtpyr prägen. Die letzten Münzen aus Augsburg entstanden im frühen 20. Jh., es handelt sich um Notgeld in der Zeit des Ersten Weltkriegs bzw. den Jahren danach. Seither ist München die einzige offizielle Münzstätte in Bayern.

Münzwerkstatt in Augsburg um 1632: Arbeiter an der Presse, Prüfung frisch geprägter Taler.
Prägung von Talern und Dukaten in Augsburg während der Wirren des 17. Jahrhunderts. (Symbolbild)

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